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Trinkhallen

Trinkhallen

Neben der mittelalterlichen Burg(ruine) zählt der Brunnentempel der Arminiusquelle zu den meist fotografierten Bad Lippspringer Sehenswürdigkeiten. Er symbolisiert ein wichtiges Kapitel der Orts- und Badgeschichte. Das architektonische Kleinod wurde 1989/89 errichtet, kurze Zeit nach dem Abriss der alten Arminius-Trinkhalle.  An das ehemalige Gebäude erinnern heute noch die sechs tragenden Säulen, die in den neu gestalteten Brunnentempel einbezogen wurden. Die beiden Auslaufrohre des Brunnens spenden das Arminius-Heilwasser.

Für die erstmals 1869 erwähnte und 1922 wieder neu gefasste Kaiser-Karls-Quelle wurde in den Jahren 1925/26 eigens eine Trinkhalle erbaut. Doch die Schüttung der Quelle erwies sich als nicht besonders groß, schließlich versiegte sie. Eine neue Nutzungsmöglichkeit musste gefunden werden. Nach Ende des zweiten Weltkrieges diente die Trinkhalle u.a. der Kurverwaltung für kulturelle Veranstaltungen. Doch der Verfall schritt weiter fort, so dass die Halle nur noch als riesiger Abstellraum genutzt werden konnte.

1983 war der Abriss bereits beschlossen, als traditionsbewusste Bürger ihre Erhaltung möglich machten. Nach einer umfangreichen Renovierung konnte 1986 die Wiedereröffnung der Halle gefeiert werden. Seitdem dient sie der Stadt und den Vereinen für repräsentative Veranstaltungen verschiedener Art. Auch standesamtliche Trauungen sind hier möglich.

Bei der Sanierung der Heilquellen zog man auch Leitungsstränge von der Liborius- sowie der Arminiusquelle in die Kaiser-Karls-Trinkhalle. 2002 wurde der alte Quellenausschank wieder eröffnet. Der Besucher kann hier derzeit drei verschiedene Heilwasser verkosten; das Wasser von Liborius- und Arminiusquelle (alt/neu).

Mit dem Bau der Liborius-Trinkhalle wurde 1904 begonnen. Sie ist im neugotischen Stil gehalten. In ihr sprudelt die seit 1902 genutzte Liborius-Heilquelle. Das im Vergleich zum Arminiuswasser geschmacklich weichere Liboriuswasser ist unter den Bad Lippspringern und ihren Gästen besonders beliebt. Zunächst im Privatbesitz ist die Stadt seit 1987 Eigentümerin des Gebäudes und der Wasserrechte. Wiederholt renoviert erstrahlt die Halle heute in „weißem“ Glanz. 2003 stiftete der örtliche Heimatverein eine Außenzapfstelle in direkter Nachbarschaft zur Trinkhalle, die seitdem täglich sehr gut besucht ist.

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